Um sich besser zu fühlen und bestimmte Symptome und Beschwerden während der Wechseljahre zu mildern, sind in vielen Fällen eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung hilfreich. Empfehleneswert sind auch mageres Fleisch und Milchprodukte, um die Muskelmasse stabil zu halten. Es gilt, weniger Kohlenhydrate und mehr Eiweiß zu sich zu nehmen, dafür aber Kalzium und Vitamin C in den Speiseplan einzubauen – zur Stärkung von Haut und Knochen.

Tipps bei Wechselbeschwerden:

  • Vermeiden Sie scharfe Gewürze, um Hitzewallungen den Garaus zu machen. Der Blutzuckerspiegel muss nämlich auf einem gleichmäßigen Niveau gehalten werden, um Schweißausbrüche zu verhindern.
  • Sie müssen nicht darauf verzichten, aber trinken Sie Alkohol und Kaffee nur in Maßen, um Schweißausbrüche zu verhindern.
  • Fettreiches Essen, zu viel Zucker und Fast Food sind in keiner Lebensphase besonders empfehlenswert. Während der Wechseljahre sollte der Körper mittels ausgewogener, gesunder Ernährung unterstützt werden, um die Nährstoffe zu erhalten, die er dringend braucht. Dazu zählen Kalzium, Vitamin C und Eiweiß.
  • Regelmäßige Bewegung oder lange Spaziergänge helfen Stress abzubauen: Wer sich viel bewegt, fühlt sich besser und reduziert ganz nebenbei Gewicht. Es geht nicht darum, Leistungssportlerin zu werden, sondern den Tag nicht ausschließlich sitzend zu verbringen. Wer eine Sportart findet, mit der er sich wohlfühlt, bringt Herz und Kreislauf in Schwung und fühlt sich innerhalb kürzester Zeit besser. Schwimmen oder Yoga unter Anleitung sind ideal für Einsteigerinnen.
  • Zur Förderung der Durchblutung und Anregung des Kreislaufs sind Wassertreten nach Kneipp und Wechselduschen (warm und kalt, nicht heiß und eiskalt) ideal. Ob zu Hause, im Schwimmbad oder in der Therme – diese anregenden Aktionen tun gut und halten fit.
  • Zwiebelprinzip: Kleiden Sie sich in mehreren Schichten, um bei Hitzewallungen die Kleidung ausziehen zu können – das hilft dem Körper bei der Temperaturregulierung.
  • Wenn Sie Brustschmerzen haben, können kühle Topfenwickel helfen: einfach Speisetopfen in ein Geschirrtuch oder in eine Mullwindel geben und auf die schmerzende Brust legen. Das lindert Schmerzen und tut vor allem in der heißen Jahreszeit gut.
  • Verzichten Sie aufs Rauchen: Rauchen belastet die Gesundheit und gilt besonders in und nach den Wechseljahren als gefährlich, weil das Schlaganfallrisiko erheblich steigt. Grund genug, dieses Laster aufzugeben und gesünder zu leben. Das wirkt sich auch auf die Finanzen und die Gesundheit des Umfeldes positiv aus.
  • Ausreichend lange Schlafphasen: Genügend Schlaf fördert die Konzentration, das eigene Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit.
  • Viel trinken: Wer ausreichend Wasser trinkt, fördert die Gesundheit, sowohl innerlich als auch äußerlich. Unsere Haut ist auf regelmäßige Flüssigkeitszufuhr ebenso angewiesen wie der Rest unseres Körpers. Im Idealfall enthalten unsere Getränke wenig bis gar keinen Zucker und bestehen größtenteils aus Wasser.